Archiv für den Monat: Januar 2016

Seilbahn-Diskussion im Rahmen des Grünen Salons

Am Freitag, den 22. Januar fand der Grüne Salon mit dem Thema Seilbahn statt. Der Grüne Salon ist eine durch Bündnis 90 / Die Grünen in Wuppertal organisierte Veranstaltung, um Diskusionen rund um grüne Themen zu halten.  Die Initiative Seilbahnfreies Wuppertal wurde durch Prof. Dr.-Ing. Marc Gennat vertreten, der als Referent in einem kurzen Vortrag Argumente gegen eine Seilbahn in Wuppertal aufgezeigt hat. Anschließend erfolgte eine Diskussion über dieses Thema

Prof. Ing. Marc Gennat auf der Veranstaltung "Grüner Salon" am 22. Januar
Prof. Dr.-Ing. Marc Gennat auf der Veranstaltung „Grüner Salon“ am 22. Januar

Für die Einladung zu der Veranstaltung bedanken wir uns herzlich bei den Wuppertaler Grünen.

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Versammlung der Bürgerinitiative am 17. Februar 2016 entfällt

Die Versammlung der Initiative Seilbahnfreies Wuppertal (geplant am 17. Februar 2016) entfällt.

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Unsere Argumente in politischen Terminen

Nach der Gründung der Initiative Seilbahnfreies Wuppertal im vergangenen Jahr haben wir zahlreiche Argumente gegen die Seilbahnidee gesammelt und uns an Terminen mit der Wuppertaler Lokalpolitik beteiligt. Ein Beispiel war die offene Fraktionssitzung der CDU im Oktober des letzten Jahres, über die auch an dieser Stelle berichtet wurde.

Auch 2016 werden wir in politischen Terminen unsere Argumente vorbringen. Bereits für Ende Januar sind wir von den Wuppertaler Grünen zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen worden. Am Freitag, den 22. Januar (um 19: Uhr) werden wir auch hier unsere Argumete vorbringen. Ort der Veranstaltung ist die Geschäftsstelle der Grünen in Wuppertal (Adresse: Friedrich-Ebert-Str. 76).

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Seilbahnfenster

Eine Befürchtung von Anwohnern der von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) ins Gespräch gebrachten Seilbahntrasse ist das Herauswerfen von Gegenständen aus den Gondeln. Auf der Website der Projektidee (Seilbahn2025.de) wird die Frage über dieses Thema folgendermaßen beantwortet.

In urbanen Bereichen werden Kabinen so konstruiert, dass Fenster und Türen während der Fahrt nicht selbstständig von den Fahrgästen geöffnet werden können. Somit sind Unfallrisiken durch herabfallende Gegenstände nicht gegeben.

(Seilbahn2025.de / Reiter FAQ, Abgerufen am 18. Januar 2016)

Wie die Realität  bei bisher gebauten Seilbahnen im urbanen Bereich aussieht, zeigen die folgenden Beispiele:

Seilbahn Koblenz

Bei der Seilbahn in Koblenz lassen sich Fenster selbstständig von den Fahrgästen öffnen. Man findet jedoch zumindest eine Schutzvorrichtung. Ein Gitter verhindert, dass größere Gegenstände aus einer der Gondeln geworfen werden können. Kleinere Gegenstände wie Zigaretten oder Kugelschreiber passen jedoch hindurch. Darüber hinaus kann das Gitter nicht verhindern, dass Flüssigkeiten aus den Fenstern gegossen werden.

Fenstergitter in der Seilbahn Koblenz
Fenstergitter in der Seilbahn Koblenz

Rittner Seilbahn in Bozen

Selbst Fenstergitter sind bei Seilbahnen im urbanen Bereich nicht selbstverständlich. Das zeigt das Beispiel der Dreiseilumlaufbahn in Bozen. Auch hier lassen sich Klappfenster von den Fahrgästen selbstständig öffnen. Es entsteht ein ausreichend großer Spalt, um beispielsweise Getränkeflaschen hinauszuwerfen.

Fenster in der Rittner Seilbahn in Bozen
Fenster in der Rittner Seilbahn in Bozen

Seilbahn Funchal (Madeira)

Auch bei der Seilbahn in Funchal, über die an dieser Stelle bereits berichtet wurde, lassen sich Fenster öffnen. Im Video ist zu sehen, dass auch hier keine Schutzvorrichtungen vorhanden sind.

Diese drei Beispiele zeigen, dass es bei bestehenden Seilbahnen durchaus ein Risiko durch herabfallende Gegenstände gibt. Normale Belüfüftungskonzepte würden für Anwohner unter der Wuppertaler Trasse nicht ausreichen. Falls der Planungsprozess für die Seilbahn 2016 angestoßen wird, müssen sich die Wuppertaler Stadtwerke auch mit diesem Thema auseinandersetzen. Generell gillt:

  • Direkte Belüftung (Fenster) bedeutet keine Sicherheit für Anwohner unter der Trasse
  • Indirekte Belüftung (Klimaanlage) bedeuten höhere Kosten
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Versammlung der Bürgerinitiative am 13. Januar 2016

Die erste Versammlung unserer Bürgerinitiative im neuen Jahr 2016 ist wie folgt geplant:

Ort: Gartenheim des Kleingartenverein Edelweiß
Parkplatz: Ecke Ravensberger Straße / Hatzenbecker Straße
Datum: 13. Januar 2016
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Die Agenda wird wie in den letzten Versammlungen einen Vortrag über aktuelle Themen und einen anschließenden Diskussionsteil enthalten.

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