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Viel Kritik in Leserbriefen

Seit der Veröffentlichung der Nutzen-Kosten-Untersuchung zusammen mit einem Beschlussvorschlag zur Seilbahn Anfang April findet man in der lokalen Presse größtenteils kritische Leserbriefe zum Thema Seilbahn. Wir haben nachfolgend Zitate aus Leserbriefen aus den vergangenen zwei Monaten zusammengestellt.

„Zahlen sind erstunken und erlogen“ – mit diesen drastischen Worten wurde offensichtlich anlässlich der Mitgliederversammlung der „Seilbahngegner“ auf die Faktenlage zu den Planungen einer Seilbahn in Wuppertal hingewiesen. Als Bürgerin und Steuerzahlerin erwarte ich, dass Pro und Contra eines solchen Projektes von den Ratsmitgliedern im Vorfeld einer solchen Entscheidung umfassend abgewogen werden. Wenn ich mir jedoch die Website „Seilbahn 2025“ ansehe, für die die Stadt Wuppertal mitverantwortlich ist, wird jedoch subtil ein rosiges Bild von diesem Vorhaben gezeichnet.

Beate Wollenweber, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 05.04.2017

Wo ist denn die Flexibilität der geplanten Seilbahn mit ihren lächerlichen drei Haltestellen? Wacht aus eurer Tourismusromantik auf: Es geht einzig um „Kostenoptimierung zu Lasten der Bürger.

Karsten Huhn, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 19.04.2017

Der Stadtrat sollte sich bei einer Entscheidung (…) vor Augen halten, dass die WSW kein wohltätiger Verein sind und knallhart unternehmerisch rechnen und demnach Profit einfahren wollen. (…) Der noch fällige Eigenanteil von läppischen 15 Prozent hat sich für die WSW durch Buslinien, welche anschließend ausgedünnt, Taktzeiten verlängert oder sogar fortfallen, zum Nachteil der dort wohnenden Bürger in wenigen Jahren amortisiert und schwemmt danach Geld in die Kasse der WSW mit finanzieller Hilfe des Landes.
Ich hoffe nur, dass unser Stadtrat auf diese Profitrechnung der WSW nicht hereinfällt, unter dem Deckmantel „Seilbahn für Wuppertal“ und gegen die Seilbahn stimmt.

Reinhard Gervers, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 19.04.2017

Wir brauchen keine Seilbahn in Wuppertal. Was wir wohl brauchen, sind Straßen, die in Ordnung sind, ebenso Brücken sowie Treppen, die nicht marode sind und einen ÖPNV, der nicht weiter ausgedünnt wird und nur bis Beyenburg-Mitte fährt.

Bardo Reinke, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung 19.04.2017

Eine Seilbahn braucht Wuppertal nicht, sie ist völlig unnötig.

Ute Schölle, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 03.05.2017

So haben insbesondere die Cronenberger das Vergnügen, statt bequemer und schneller Direktverbindungen in die City künftig am Schulzentrum Süd umzusteigen und bei Wind und Wetter auf die nächste Seilbahn warten zu dürfen. Wer kann, wird daher demnächst mit dem PKW in die City fahren oder sich von vornherein nach Solingen oder Remscheid orientieren.

Jürgen Zischke, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 03.05.2017

Im Beratungsbedarf der Ratsfraktionen zur Seilbahn geht es nur noch darum, wie ein gescheitertes Projekt gegen jede Vernunft doch noch durchzusetzen ist.

Detlef Hinz, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 03.05.2017

Im Gutachten wird auch die Linie 623 aufgeführt, deren Takt zwischen Hauptbahnhof und Villa Media auf 30 Minuten verschlechtert werden soll. Die Linie hat aber für die Seilbahn keinerlei Bedeutung und gehört nicht in die Bewertung.
In der Vorlage für den Stadtrat ist ein Reisezeitvergleich der Seilbahn mit verschiedenen Buslinien aufgeführt, der jedoch am Hauptbahnhof endet. Dass aber Fahrgäste die Innenstadt oder Stadtteile darüber hinaus erreichen wollen und deshalb umsteigen müssen, wird nicht erwähnt, ist aber eine signifikante Reisezeitverlängerung.

Bruno Wortmann, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 06.05.2017

Ich wohne übrigens nicht im Bereich der geplanten Seilbahn und bin dennoch dagegen, da ich von deren Nutzen für die Allgemeinheit nicht überzeugt bin.

Frank Erlenkötter, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 10.05.2017

Enteignungen von Flächen, Grundstücksentwertungen und Lärmbelästigung, Baumfällungen, um nur einiges zu nennen – da erscheint mir die Seilbahn wie jetzt geplant zum Nachteil unserer Bürger, also selbst, wenn sie gar nichts kostet.

Eva Held, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 15.05.2017

Warum streitet man sich um eine Seilbahn, obwohl es viele Probleme gibt, für die kein Geld zur Verfügung steht? Kitas, marode Straßen, Schulsanierungen, ekelerregende oder geschlossene öffentliche Toiletten sowie nicht einmal eine Behindertentoilette in einer 350.000-Einwohner-Stadt.

Hans Mockrowski, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 20.05.2017

Eine Seilbahn in der Elberfelder Südstadt ist aus folgenden Gründen nicht erforderlich: Für den Bau besteht nur ein sehr geringes öffentliches Interesse. Die Südstadt ist mit dem öffentlichen Nahverkehr gut versorgt. Eine durch Kosteneinsparung beabsichtigte Einschränkung des Nahverkehrs würde für die Anlieger der Wohnstraßen große Nachteile bringen.

Hans-Ulrich Groß, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 22.05.2017

Aus meiner Sicht ist eine Seilbahn für die Elberfelder Südstadt für niemand von Nutzen. Die Studenten laufen jetzt in fünf Minuten vom Hauptbahnhof zur Bushaltestelle an der Blücherbrücke, um wenige Minuten später mitten im Unigelände anzukommen. Mit der Seilbahn geht es nicht schneller. Sowie die Studenten eine Veranstaltung am Campus Freudenberg haben, können sie nur mit dem Bus dorthin kommen. Der würde in Zukunft im Gegensatz zu jetzt nur selten fahren, da der Busfahrplan ja ausgedünnt wäre zugunsten der Seilbahn.

Monika Brockhaus, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 22.05.2017

Ein in den öffentlichen Nahverkehr integriertes Verkehrsmittel wie die geplante Seilbahn muss von 5 Uhr früh bis 0 Uhr nachts zuverlässig funktionieren. Diese Notwendigkeit ist für eine Seilbahn jedoch niemals gegeben. Stillstände sind vorprogrammiert (…).

Berthold Scherber, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 22.05.2017

Mir fehlt eine Aussage der Stadtwerke zum Betrieb bei schlechtem Wetter. Laut einigen Seilbahnbetreibern im Gebirge ist eine Einschränkung der Geschwindigkeit ab Windstärke 6 gegeben.
Eine Einstellung des Betriebes sollte ab Windstärke 8 und bei Gewitter erfolgen – so soll eine Vorschrift in vielen Ländern Europas bestehen.

Klaus-Jürgen-Werner, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 24.05.2017

Die Seilbahn betrifft mich nicht, denn ich wohne im schönen Wuppertaler Osten. Aber Verschwendung von Steuergeldern, die betrifft uns alle.

Birte Berg, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 24.05.2017

Weiterhin finden Sie neben Leserbriefen auch eine Sammlung zahlreicher Artikel zum Thema Seilbahn in unserem Pressespiegel.

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Bürgerstimmen und Leserbriefe

Auch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gab es zahlreiche kritische Leserbriefe zur Seilbahn in der lokalen Presse. Lesen Sie nachfolgend eine Auswahl von Zitaten aus Leserbriefen. 

Eine Bundes- oder Landesgartenschau nach Wuppertal zu holen, halte ich für eine großartige Idee. Das einzige Fragezeichen, das aus meiner Sicht zu setzen wäre, steht hinter der finanziellen Machbarkeit für die „arme“ Stadt. Da sich diese aber mit dem aberwitzigen Plan einer Seilbahn beschäftigt, gäbe es – leiße man diesen Plan endlich fallen – sicher genug Spielraum zur Finanzierung dieser oben genannten Idee.

Barbara Decker; Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung; 30. Januar 2017

Nur die Anwohner von Küllenhahn können evtl. dafür stimmen. Alle anderen Wuppertaler von Beyenburg bis Vohwinkel und auch Touristen haben wohl keinen Bock über Dächer nach Küllenhahn zu schweben, wo es keine Bundesgartenschau wie in Koblenz gibt.

Reinhard Gerves; Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung; 30. Januar 2017

Wuppertal braucht keine Seilbahn. Ist das ganze denn rentabel? Nun will man es schon mit 90 Millionen Euro hinbekommen, wenn es denn nicht wieder überschritten wird.

Bardo Reinke; Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung; 30. Januar 2017

Eine Großstadt wie Wuppertal braucht eine sichere Verbindung auf der Hauptverkehrsstrecke – und zwar neben unserer Schwebebahn. (…) Um diese Linie zu finanzieren, sollte man auf die geplante Seilbahn und deren kaum kalkulierbare Betriebskosten verzichten und das eingesparte Geld in diese Buslinie investieren.

Monika Höhborn; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 15. Februar 2017

Wer eine Seilbahnfahrt unternimmt, möchte auch ein interessantes Ziel erreichen. (…) Sinnvoll für Wuppertal wäre eine moderne, saubere Busflotte – und mehr Einsätze in den Stoßzeiten.

Rita Hasselbeck; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 18. Februar 2017

Es gibt nichts umsonst. Wer für die Seilbahn ist, muss dazu sagen, was dadurch nicht mehr geht. (…) Und jetzt will man zig Millionen für ein weiteres Leuchtturmprojekt ausgeben. Auf dass es in den Stadtteilen noch finsterer wird, denen das Geld fehlt – zum Beispiel in geschlossenen Schwimmbädern und Jugendeinrichtungen.
Für Kinder und Jugendliche muss die Stadt attraktiv sein, dann kommen auch neue Familien. Nicht wegen einer Seilbahn.

Jonas Seiler; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 22. Februar 2017

Wuppertals Bürger sind verunsichert, denn die Kosten steigen schon jetzt in der Entwicklungsphase auf 75 Millionen. Das ist garantiert nicht das Ende der Fahnenstange. Bei Fertigstellung des Projekts könnte es sogar das Doppelte sein.
Weil der Sinn und die Notwendigkeit eine Seilbahn ohnehin höchst fragwürdig sind, sollte man bei dieser wichtigen Entscheidung den Bürger nicht außen vor lassen.

Siegrfried Wächter; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 22. März 2017

Vor der Entscheidung „Seilbahn – Ja oder Nein?“ hätte man über die Situation des öffentlichen Nahverkehrs beraten sollen. Zum Beispiel: Wie wird der derzeitige öffentliche Personen-Nahverkehr in Wuppertal beurteilt? Wo gibt es Lücken? Wo gibt es sinnvolle Verbesserungen? Sollte man über ein neues System des öffentlichen Nahverkehrs diskutieren? Erst danach kann man über das Ja oder Nein eines neuen Verkehrssystems entscheiden. Die Straßenbahn ist einmal aus Kostengründen eingestellt worden. Begründung: Parallelverkehr.

Ernst-UlrichSchumann; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 25. März 2017

Die vollständigen Leserbriefe sowie weitere Zeitungsartikel rund um die Seilbahnplanungen haben wir in unserem Pressespiegel zusammengestellt.

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Standardisierte Bewertung für Wuppertaler Seilbahn wirft Fragen auf

Gutachter verschweigen Umsteigezwang und längere Fußwege, um Seilbahn zu rechtfertigen

Seit der ersten Vorstellung der Seilbahnpläne im Mai 2015 hat der Verein Seilbahnfreies Wuppertal (SBFW) mehrere tausend Stunden Arbeit investiert, um die drohenden Einschnitte für den ÖPNV, die Umwelt, das Stadtbild, die Privatsphäre von Anwohnern und die Finanzsituation der Stadt Wuppertal zu analysieren und aufzuzeigen.

Fast zwei Jahre später wurde nun von der Wuppertaler Verwaltung endlich die Standardisierte Bewertung veröffentlicht, in der Kosten und Nutzen der Seilbahn gegeneinander abgewogen werden sollen. Versprochen war diese bereits im Vorfeld zum Bürgerbeteiligungsverfahren im letzten Jahr, was jedoch aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen scheiterte. Ohne dieses wichtige Dokument hätte das Bürgergutachten eigentlich nie erstellt werden dürfen, die Stadt Wuppertal und Bürgerbeteiligungsdezernent Herr Paschalis hielten jedoch daran fest und opferten die Zeit der Bürgergutachter ohne grundlegende Zahlen vorweisen zu können.

Nachdem Ende letzter Woche die Standardisierte Bewertung und weitere Dokumente aus internen Kreisen des Rathauses noch vor offizieller Bekanntgabe an den Verein Pro-Seilbahn und von diesem an die Öffentlichkeit getragen wurden, konnte der Verein SBFW sich bereits intensiv mit den Dokumenten auseinandersetzen.

Wie von SBFW befürchtet, finden sich in der Standardisierten Bewertung keine Angaben zu

  • den zugrundeliegenden Reisezeiten,
  • den daraus resultierenden Reisezeiteneinsparungen, und
  • den Gründen bzw. Attraktivitätssteigerungen, die den Umstieg von Auto auf ÖPNV mit Seilbahn hervorrufen.

An allen entscheidenden Stellen wurden in der von der Firma Spiekermann Consulting Engineers durchgeführten Standardisierten Bewertung, entsprechende Parameter zu Gunsten der Seilbahn und in keinster Weise kritisch ausgelegt. So sieht keine objektive Bewertung aus.

Differenziert betrachtet und nachgearbeitet werden sollten beispielsweise folgende Punkte, die erheblichen Einfluss auf das Endergebnis der Bewertung hätten:

  • Die Annahme einer Abschreibungszeit von 50 Jahren, trotz notwendigen Austauschs von großen Teilen des Seilbahnequipments nach spätestens 30 Jahren, ist in diesem Zusammenhang unseriös.
  • Die Annahme, dass Studierende an 250 oder mehr Tagen im Jahr zu Universität fahren, ist richtig im Sinne der Standardisierten Bewertung, geht aber an der Realität vorbei. Im Jahr gibt es nur 140 Vorlesungstage und viele Curricula sind darüber hinaus auf vier-Tage-Wochen ausgelegt.
  • Die Annahme, dass es mit 33% bis 67% Buskürzungen in der Südstadt keinen Fahrgastrückgang im ÖPNV und dadurch bedingt keinen Auto-Mehrverkehr gibt, widerspricht den bisherigen verkehrswissenschaftlichen Erkenntnissen.
  • Letztendlich bedeutet die Planung mit drei Bediensteten an vier Einstiegsstellen  einen automatisierten Betrieb an mindestens einer Einstiegsstelle, dessen Risiko und deren Kosten nirgends bewertet wurde.

Spiekermann Consulting weist an vielen Stellen darauf hin, dass sie keinerlei Erfahrung mit Seilbahnen haben und sich daher bei diversen Aspekten an Aussagen von Arno Schweiger (www.Seilbahnprofi.de) orientieren, welcher im Auftrag der WSW die Wuppertaler Seilbahn-Planung erstellt hat.

SBFW fordert entsprechende Transparenz des Verfahrens und die Überarbeitung der kritischen Punkte.

Um einen ersten Eindruck über die Auswirkungen der Eingangsparameter zu gewinnen, haben wir auf Excel-Basis ein Tool zur Berechnung des Nutzen-Kosten-Indikators bereitgestellt: Standardisierte Bewertung Seilbahn_2017-04-03

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Umfrage zum Seilbahn-Bürgerentscheid

Bereits in der vergangenen Woche hat die Wuppertaler Rundschau eine Online-Umfrage zum Thema Seilbahn gemacht. Am gestrigen Samstag wurde direkt die nächste Seilbahn-Umfrage veröffentlicht. Dabei ging es diesmal nicht um die Meinung zum eigentlichen Seilbahnprojekt.

Die Frage lautete:

Sollte es einen Bürgerentscheid zum Thema Seilbahn geben?

Dabei stimmten 72,7 % (523 Personen) mit nein und 25,9 % (186 Personen) mit ja. Für die dritte Antwortmöglichkeit „ist mir egal“ stimmten 1,4 % (10 Personen). Insgesamt gab es 719 Teilnehmer. Umfrage zum Seilbahn-Bürgerentscheid weiterlesen

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Umfrageergebnis der Wuppertaler Rundschau: „keine überzeugenden Antworten“

Die Wuppertaler Rundschau hat in ihrer Ausgabe von Samstag, den 21. Januar 2017 das Ergebnis ihrer neuesten Umfrage zur Seilbahn veröffentlicht.

Die Frage lautete:

Glauben Sie, dass bei einem stadtweiten Bürgerentscheid die Wuppertaler mehrheitlich für den Bau einer Seilbahn von Hauptbahnhof über die Uni zum Küllenhahn votieren würden?

29,3 Prozent stimmten für die Antwortmöglichkeit:
Ja, wenn das Konzept stimmt, die Kosten im Rahmen bleiben und plausibel, also auch in der Folgezeit wirtschaftlich vertretbar sind.

70.7 Prozent stimmten für die Antwortmöglichkeit:
Nein, die Planer können für viele der offenen Fragen (Trassenverlauf, Kosten, Betrieb, Notwendigkeit, Privatsphäre der Anwohner) keine überzeugenden Antworten geben.

Umfrageergebnis aus der Wuppertaler Rundschau vom 21.01.2017
Umfrageergebnis aus der Wuppertaler Rundschau vom 21.01.2017

Insgesamt haben 410 Personen an der Umfrage teilgenommen.

Dies ist bereits die fünfte Umfrage, welche von der Wuppertaler Rundschau zum Thema Seilbahn gemacht wurde. Eine kurze Übersicht:

 

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Seilbahnfreies Wuppertal in der Neuen Züricher Zeitung

Die Initiative Seilbahnfreies Wuppertal findet nun auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus Beachtung. Die „Neue Züricher Zeitung“ veröffentlichte am 3. Januar 2017 einen Artikel über Seilbahnen in deutschen Städten auf ihrer Website.

Berlin, Köln und Koblenz. Das sind deutsche Städte, in denen bereits Seilbahnen fahren. Und die Anlagen haben etwas gemeinsam. Sie wurden alle für eine Gartenschau gebaut. Die Bahn in Berlin wurde erst kürzlich für die „IGA 2017“ fertiggestellt.

Die „Neue Züricher Zeitung“ berichtet aber auch von Städten, in denen Seilbahnen im Gespräch sind, darunter auch über Wuppertal. Im Artikel werden unsere Argumente gegen die Seilbahn zusammengefasst:

Andere Stadtteile würden abgehängt werden oder müssten deutlich längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen. Die Fahrzeit könne, im Vergleich zu Bussen, kaum verringert werden.

Auch die Kürzungen bei vorhandenen Buslinien und die schlechte Energiebilanz einer Seilbahn werden angesprochen.

Erwähnenswert ist darüber hinaus ein Zitat von Heiner Monheim (Professor für Angewandte Geografie, Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier). Bezüglich der Streckenplanung von innerstädtischen Seilbahnen sagt er:

Die Seilbahn ist jedoch kein Alleskönner.

Weiter heißt es im Artikel.

Die Anzahl der Haltestellen ist aus technischen und auch aus finanziellen Gründen begrenzt. Anwohner könnten sich von den Gondeln, die über ihr Haus schweben, gestört fühlen. Deshalb sollte die Strecke so geplant werden, dass sie eher entlang von Strassen und über Gewerbe- statt Wohngebiete führe.

In unserem Pressespiegel finden sie wie gewohnt auch im neuen Jahr Artikel und Leserbriefe rund um die Seilbahn-Diskussion in Wuppertal.

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Bürgerstimmen nach der Bürgerwerkstatt

Nachdem im September die Bürgerwerkstatt im Rahmen des Beteiligungsverfahrens stattgefunden hat, gab es zahlreiche kritische Stimmen zum Seilbahnprojekt in Wuppertal. Nachstehend haben wir  Ausschnitte von kritischen Leserbriefen zusammengestellt, die wir auch in unserem Pressespiegel sammeln.

Viele Fragen sind noch offen geblieben, denn drastische Buskürzungen in der Südstadt ohne Alternativangebote, verlängerte Reisezeiten mit Umstiegszwang von Cronenberg in die City und voraussichtlich sehr hohe Betriebskosten, die sicherlich über VRR-Fahrpreiserhöhungen und weiteren Buskürzungen in ganz Wuppertal ausgeglichen werden könnten, lassen einen faden Beigeschmack auf dieses Projekt werfen.

Uwe Maaßen; Leserbrief in der Westdeutschen Zeitung, 28. September 2016

Auch wenn hohe Fördergelder (übrigens unsere Steuergelder!) winken, muss man nicht alles machen, was machbar scheint. Hier wird, wie so oft, Steuergeld verschwendet. Wirtschaftlich wird die Seilbahn zwar nicht zu betreiben sein, dafür wird der Busverkehr spürbar ausgedünnt. Für die WSW eine komfortable Lösung.

Peter Brasse, Leserbrief in der Westdeutschen Zeitung, 29.September 2016

Die beiden großen deutschen Städte Berlin und Hamburg haben beschlossen, im öffentlichen Nahverkehr langfristig keine Dieselbusse mehr einzusetzen. Das bedeutet, sie durch Busse, die elektrisch angetrieben sind, zu ersetzen. Die beiden Städte bitten andere Städte und Gemeinden, bei diesem Vorhaben mitzumachen. (…) Vielleicht sollten sich die Wuppertaler Stadtwerke diesem Gedanken anschließen und bei dem Projekt mitarbeiten. Sicherlich eine sinnvollere Arbeit, als die Seilbahn von Elberfeld nach Küllenhahn weiterzuverfolgen.

Ernst-Ulrich Schumann, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 5. Oktober 2016

Des weiteren kann ich nicht verstehen, dass die Stadt Wuppertal sich bei ihrem Defizit und den noch nicht absehbaren Kosten des Döppersberg-Prestige-Objektes mit weiteren, auch hier wieder nicht absehbaren, Schulden belasten möchte.

Hans-Jürgen Weiand, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 5. Oktober. 2016

Mit der Seilbahn wird eine erhebliche Ausdünnung des Busverkehrs einhergehen. Ich wohne oberhalb der Uni – hier soll dann noch eine einzige Linie fahren, unter Umständen im 30-Minuten-Takt. Die Seilbahnstation wäre viel zu weit weg, Busse hingegen halten alle paar hundert Meter und bedienen auch Seitenstraßen. Nach dem Einkauf in Elberfeld müssten sich dann Anwohner der „ÖPNV-Diaspora Südstadt“ nach entsprechender Wartezeit in überfüllte Busse quetschen. (…) Mein Lebensgefährte wohnt ebenfalls hier oben und ist oft mit der S-Bahn oder dem Zug unterwegs. Wir beide haben weder hier, noch an unseren jeweiligen Arbeitsplätzen ein Stellplatzproblem. Bedeutet: Kommt die Seilbahn, kommen zwei PKW.

Dr. Astrid-Maria Lohrmann, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 19. Oktober 2016

Während meines Verkehrsingenieur-Studiums habe ich jahrelang ohne Auto im Umfeld der beiden geplanten Seilbahn-Stationen gewohnt. Ich kann mir daher gut vorstellen, wie mein Alltag dort mit Seilbahn wäre: Es geht auch ohne, aber ich würde sie gern vorteilhaft nutzen. Besonders, wenn die für mich ideale Kombination Fahrrad + Bahn innovativ gelöst würde.
Ich erwarte allerdings, dass in den Südstadt-Vierteln, die keinen Bezug zu den Seilbahnstationen haben, der Busverkehr – dem Fahrgastaufkommen entsprechend – nicht unter den guten Wuppertaler Standard reduziert wird.

Dirk Anders, Leserbrief in der  Wuppertaler Rundschau, 22. Oktober 2016

Ich frage mich, warum eine Stadt mit 2.000 Millionen Euro Schulden (zwei Milliarden) eine Seilbahn braucht?

Dirk Larisch, Leserbrief in der Cronenberger Woche , 4. November 2016

Ich habe jahrelang für meine Wohnung gespart, und wenn die Seilbahn gebaut wird, ist sie nichts mehr wert, denn keiner will zehn Meter unter der Bahn wohnen.

Gisela Schulz, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 5. November 2016

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Nach Bürgerbeteiligung: Ergebnis der Umfrage aus der Wuppertaler Rundschau

Das Thema Seilbahn polarisiert und interessiert in Wuppertal viele Bürger. Das zeigt sich beispielsweise an den Online-Umfragen der Wuppertaler Rundschau. Bei jeder Umfrage zum Thema gab es bisher jedes mal eine hohe Beteiligung. Egal, ob dabei nach der Meinung über die eigentliche Seilbahnidee, über die Kritik der Anwohner und unserer Bürgerinitiative oder über die Chancen des Projektes nach dem Rechtsgutachten gefragt wurde.

Heute hat die Wuppertaler Rundschau in ihrer Samstagsausgabe das Ergebnis einer weiteren Umfrage veröffentlicht. Diesmal wurde nach der Meinung zum Projekt nach dem Bürgerbeteiligungsverfahren Ende September gefragt. Die Frage lautete:

Ist das Seilbahn-Projekt auf einem guten Weg?

Darauf antworteten 16,5 Prozent mit:
Ja, mit der Zustimmung aus dem Bürgergutachten ist ein wichtiges Etappenziel erreicht.

83,5 Prozent wählten die Antwort:
Nein, die Faktenlage lässt das Vorhaben als aussichtslos erscheinen.

Bei insgesamt 454 abgegebenen Stimmen antworteten 75 mit ja und 379 mit nein. Das Ergebnis zeigt, dass die Seilbahnidee in Wuppertal weiterhin auch kritisch gesehen wird.

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Reaktionen nach dem Bürgergutachten in der lokalen Presse haben wir in unserem Pressespiegel zusammengestellt.

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Bürgerstimmen / Leserbriefe

In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche kritische Leserbriefe zum Thema Seilbahn. Die folgende Auswahl macht deutlich, dass viele Bürger aus ganz Wuppertal dieses Projekt ablehnen. Im folgenden Artikel lesen Sie Zitate aus Leserbriefen zum Thema Seilbahn. In unserem Pressespiegel haben wir darüber hinaus diverse Artikel zur Seilbahnidee gesammelt.

Weiterhin sei die Frage erlaubt, ob dem IHK-Verkehrsausschuss klar ist, dass der 50-Millionen-Traum nicht von den Stadtwerken, sondern von anderen bezahlt werden soll, unter anderem vom VRR, und bei erheblichem Wertverlust der Immobilien der darunter lebenden Bürger. Denen droht dazu noch, dass bei Realisierung ein erheblicher Verlust an Lebensqualität eintritt durch im 30-Sekunden-Takt über ihre Köpfe hinweg brummende Gondeln.

Jochen Haneforth, Leserbrief in der Westdeutschen Zeitung, 09. Oktober 2015

Wer jetzt durch den Kiesbergtunnel fährt, ob PKW oder LKW, der nimmt in Zukunft dann die Seilbahn? Wohl kaum. Durch die Seilbahn reduziert sich die Lärm- und Feinstaubbelastung jedenfalls nicht. Aus finanziellen Gründen werden viele Buslinien ausgedünnt werden müssen? Wieso ist dann Geld für ein Seilbahnprojekt da? (…) Ich halte die Seilbahn für eine spannende Idee, aber die Argumentation ist ärmlich.

Hubertus Goerke, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 17. Oktober 2015

Ich bin gegen diese Seilbahn, weil es in Wuppertal viele andere Probleme zu stemmen gilt, für die angeblich kein Geld da ist!

V. Bahlen, Leserbrief in der Westdeutschen Zeitung, 19. Oktober 2015

Und wenn ich mich richtig erinnere, soll der normale VRR-Fahrschein zur Fahrt berechtigen. Da werden sich die anderen Mitglieder im VRR freuen, wenn sie die Verluste der Seilbahn mit ausgleichen müssen. Verluste werden bekanntlich mit Preissteigerungen zum Teil kompensiert.

Jürgen Fritz, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 21.10.2015

Planungsrechtlich müssen Eigentümer überflogener Grundstücke zustimmen oder können grundsätzlich – bestehendes „erhebliches öffentliches Interesse“ vorausgesetzt – enteignet werden. Die Planfeststellungsbehörde muss gleichwohl prüfen, ob nicht mildere Mittel zur Verfügung stehen, um das ÖPNV-Angebot leistungsfähiger zu machen. (…) Alleine unter diesen Gesichtspunkten ist die Seilbahn in meinen Augen nicht genehmigungsfähig.

Norbert Bernhardt, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 28. Oktober 2015

Stellen Sie sich vor, Sie wollen nach Hause: Erst zum Bus / zur Schwebebahn laufen, dann am Döppersberg zur Seilbahn laufen, ein Stück damit fahren, oben auf Rigi Kulm aussteigen, zum Bus laufen, auf den Bus warten, und mit dem Bus endlich bis nach Hause fahren. Das Ganze mit Gepäck, Kinderwagen/Kindern im Schlepptau und bei Wuppertaler Wetter? Genau das wird von Cronenberg und Ronsdorf erwartet. (…) Für Touristen ist die Seilbahn auch keine Option, denn sie ist nichts Besonderes. Nur um mal Seilbahn zu fahren, steigen Touristen da nicht ein, da müssen sie schon ein interessanteres Ziel vorfinden.

Birte Berg, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 31. Oktober 2015

Die immer größer werdende Ablehung des Seilbahnprojektes zeigt einmal mehr das sinnlose Unterfangen der Befürworter.

Siegfried Wächter, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 28. November 2015

Bei jedem Besuch in meiner alten Heimat lese ich seit einigen Monaten Artikel für und gegen eine Seilbahn in Wuppertal. Insbesondere die Argumente der Befürworter bringen mich zum Kopfschüttteln. Eine Seilbahn auf die Südhöhen kann keinesfalls parallel fahrende Buslinien mit durchschnittlich 300 Metern Haltestellenabstand ersetzen. (…) Die Fahrgäste akteptieren es nicht, wenn sie statt heute umsteigefrei mit dem Bus gezwungen werden, zweimal umzusteigen, um vielleicht ein paar Minuten Fahrzeit zu sparen.

Rolf Mansfeld, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 17. Februar 2016

 „Ich frage mich immer wieder: Wem ist der Bau einer Drahtseilbahn von großem Nutzen? (…) Wir haben ein breit gefächertes Busnetz, das hier und da auch noch verbessert werden könnte – zum Beispiel verdichtete Fahrpläne statt nur einmal pro Stunde.“

Wolfgang Brauner, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 20. Februar 2016

Ein Seilbahnnetz durch Wuppertal ist die reinste Utopie. Ich glaube nicht, dass das dem Gemeinwohl entspricht. Warum? Weil es am 7. März heftig geschneit hat und der Verkehr stundenweise lahm lag. Das rechtfertigt nicht den Bau einer Seilbahn.

Christina Rontgen-Springorum, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundscha, 12. März 2016

Dieses Projekt ist unwirtschaftlich, ineffizient und unbezahlbar.

Siegfried Wächer, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 16. März 2016

Im Jahr 1962 gab es Überlegungen in der Stadt Wuppertal die Bundesgartenschau auszurichten. Standpunkte sollten die Hardt und die Barmar Anlagen sein. Als Verbindung zwischen Hardt und Barmer Anlagen sollte eine Seilbahn installiert werden. Aus Kostengründen wurde diese Idee dann sehr schnell wieder ad acta gelegt.

Hildegard Gensicke, Leserbrief in der Westdeutschen Zeitung, 22. März 2016

Die Seilbahnpläne erscheinen mir, auch mit der Verlängerung Richtung Cronenberg, als eine veraltete Technologie, die nicht die Beförderungsprobleme unserer Zeit löst. Die bisherige Planung als Beförderungssystem vom Hauptbahnhof zur Uni und zur Gesamtschule würde hauptsächlich zu den Stoßzeiten (von wochentags vielleicht vier Stunden) Sinn machen; außerhalb dieser Zeiten ist die Seilbahn ein überflüssiges Verkehrssystem.

Gunnar Matschulat, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 27. Juni 2016

Mehr oder weniger profitieren würden die Studenten des Campus Grifflenberg und einige Küllenhahner. Ist es das wirklich wert, dass ein Teil der Südstadt durch überfahrende Gondeln und das Setzten von bis zu 70 Meter hohen Masten verunstatltet wird? Das Quellgebiet der Hatzenbeck und das Tal als Grünzone und Naherholungsgebiet würden erheblich darunter leiden. Die dort befindliche Kleingartenanlage würde entwertet, denn wer möchte in unmittelbarer Nähe seiner Parzelle gerne einen Riesenmasten haben oder ständig auf Gondeln schauen müssen?

Horst W. Tüsselmann, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 27. Juni 2016

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Linke kritisieren WSW

Eine Anfrage der Initiative Seilbahnfreies Wuppertal über die Fahrgastzahlen einzelner Buslinien durch die Wuppertaler Südstadt wurde von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) abgelehnt. Die Begründung: Es würde sich um Betriebsgeheimnisse handeln. Dieses Vorgehen wird durch die Wuppertaler Ratsfraktion DIE Linke nun kritisiert. Auf der Internetseite njuuz.de wird der Fraktionsvorsitzende Gerd-Peter Zielezinski mit den folgenden Worten zitiert:

Dass die Bürgerinitiative vor dem Verwaltungsgericht auf Preisgabe der Fahrgastzahlen von und nach Küllenhahn klagen muss, ist ein Skandal, und das entspricht nicht der versprochenen Transparenz.

Seilbahnfreies Wuppertal prüft alle Themen rund um die Seilbahnidee. Um Auswirkungen durch eine Seilbahn auf den ÖPNV ganzheitlich bewerten zu können, sind Fahrgastzahlen für die einzelnen Buslinien ein wichtiger Faktor.

Offensichtlich nehmen es die WSW mit Betriebsgeheimnissen nicht immer so genau. Geht es um andere Themen als um die Seilbahn, werden Fahrgastzahlen aus der Südstadt sogar in der lokalen Presse veröffentlicht, wie ein Artikel der Westdeutschen Zeitung am Mittwoch, den 20. April 2016 zeigt. Hier geht es um die Baustelle für die neue Fernwärmeleitung im Bereich Dürrweg und die Auswirkungen auf die dort fahrende Buslinie 613. Zitat:

Bei 1000 Ein- und Ausstiegen können wir nicht die ganze Linie dort herausnehmen.

Die Buslinie 613 führt vom Hauptbahnhof zum Schulzentrum Süd und ist damit eine der Linien, für die Fahrgastzahlen im Zusammenhang mit der Seilbahndiskussion interessant wären.

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