Archiv der Kategorie: Seilbahn

Alle Artikel zum Thema Seilbahn in Wuppertal

Weiterhin viele kritische Leserbriefe

„Kritiker bleiben in der Mehrheit“, titelte die Westdeutsche Zeitung am 17. Juli als Überschrift einer Sammlung von mehreren Leserbriefen zum Thema Seilbahn. In der Tat gab es auch in den vergangenen Monaten weiterhin zahlreiche kritische Leserbriefe. Themen wie Buskürzungen oder die hohen Kosten der Seilbahn beschäftigen weiterhin die Wuppertaler Bürger.

Lesen Sie nachfolgend Zitate aus Leserbriefen der vergangenen Wochen.

Es ist kaum zu fassen, dass auch nur ein Wuppertaler Bürger die zurzeit etwa 83 Millionen Euro für die vorgesehene Seilbahn befürworten kann. Es ist mit Sicherheit bei dieser schier unglaublichen Summe nicht das Ende der Fahnenstange.

Friedrich Steinbrink, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 03.06.2017

Sollte Wuppertal hier den Präzedenzfall schaffen, dann dürfte jedoch neben Starkstromleitungen und rotierenden Windrädern schnell ein neues Artefakt den ungestörten Blick zum Himmel verstellen. Und für den dringenden Investitionsbedarf am Boden wird weniger Geld zur Verfügung stehen.

Günter Schiller, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 06.06.2017

Wo sind übrigens die Vorteile für die Umwelt mit der Seilbahn? Wie in Wuppertal üblich müssten zuerst jede Menge Bäume abgeholzt und weitere Natur für die Seilbahn vernichtet werden. Wohnt übrigens einer der Verantwortlichen direkt unter dem geplanten Trassenverlauf?

Frank Khan, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 17.06.2017

In Düsseldorf gibt es ein Nahverkehrsproblem und man sucht dafür eine Lösung. In Wuppertal ist es umgekehrt, man hat die „Lösung“ Seilbahn und sucht dafür ein Problem zu deren Rechtfertigung. (…)
Ein Kriterium in der Düsseldorfer Studie für die verschiedenen Nahverkehrssysteme war auch die Akzeptanz in der Bevölkerung. Dieser Aspekt ist in Wuppertal untergeordnet.

Dirk Larisch, Leserbrief aus der Ronsdorfer Wochenschau, 21.06.2017

Wuppertal steht bei einer schwierigen Finanzlage vor großen Aufgaben, die es anzupacken gilt, auch um die Attraktivität dieser Stadt weiter zu erhöhen. Die Seilbahn gehört nicht dazu – Wuppertal hat Besseres verdient.

Hans-Peter Keßler, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 26.06.2017

Bleiben wir lieber auf der Erde. Solingen praktiziert Elektromobilität mit Erfolg seit Jahrzehnten. Also sind O-Busse auch in Wuppertal möglich.Ein hervorragender Beitrag zum Klimaschutz.

Otto Weise, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau 08.07.2017

Technik ist immer gut, wenn sie nicht versagt. Doch wie schleppt man eine Seilbahn ab? Wie richtet man bei einer Seilbahn eine Umleitung ein? Woher kommen die Ersatzlinien? Wie schiebt man eine Seilbahn in die Werkstatt? Diesen Berg von Fragen – beim Stillstand einer Seilbahn – sollten die Oberen von Stadt und Wuppertaler Stadtwerken erst einmal erklimmen.

Günter Dorn, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 08.07.2017

Profit machen dann anschließend die WSW durch Auslichtung oder Streichen der vorhandenen Buslinien. Die Seilbahn in Koblenz ist kein Maßstab. Der Stadtrat sollte sich die Seilbahn in Funchal auf Madeira ansehen. Es macht schon ein beklemmendes Gefühl als Fahrgast von oben in die Wohnräume der Menschen zu schauen.

Reinhard Grevers, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung 17.07.2017

Wuppertal sollte sich dringend mit anderen Projekten beschäftigen, wie immer noch marode Straßen instandsetzen, wieder ein Tierheim eröffnen, die Adlerbrücke und die Brücke Brandströmstraße endlich fertig stellen, wo seit Jahren rumgehampelt wird.

Hannelore Dorn, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung 17.07.2017

Das zugrunde liegende Problem des „Studententranportes“ ist ohne Zweifel vorhanden, ob aber eine Seilbahn, die den Südhöhen unzumutbare Busausdünnungen beschert, hier DIE Lösung ist, bezweifle nicht nur ich. Hier wird etwas unter dem Deckmantel des Fortschritts und der Stadtentwicklung von Profiteuren „durchgedrückt“ – schade für Wuppertal.

Martina Plate, Leserbrief aus der Cronenberger Woche, 20.07.2017

Eine Seilbahn jetzt auf dem Boden der veralteten Technik würde uns bald vor die Aufgabe stellen, wer zahlt den Rückbau und die Entsorgung des Schrotts?

Eva Held, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 24.07.2017

Zudem bringt die Seilbahn wegen der gebrochenen Verbindung keine Fahrzeitverkürzung, da die durch die Seilbahn gewonnene Zeit durch den Umsteigevorgang wieder aufgehoben wird. (…) Offensichtlich wollen die WSW und die Lokalpolitik ein neues Leuchtturmprojekt initiieren und das zu Lasten der Bürger, die auf einen jetzt gut funktionierenden Busverkehr angewiesen sind.

Helmut F. Ruppert, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 24.07.2017

 In unserem Pressespiegel haben wir wie gewohnt ein umfangreiches Archiv von Pressemeldungen und Leserbriefen zusammengestellt.

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Wer der Seilbahn zustimmt, stimmt für Buskürzungen

Rund um die Ratssitzung am Montag, den 10. Juni 2017 wurde häufig die Meinung vertreten, man sei für die Seilbahn, wäre aber gegen massive Buskürzungen. Das Szenario, die Betriebskosten einer Seilbahn ausschließlich durch die Streichung des Uni-Einsatzverkehrs zu finanzieren, ist allerdings unrealistisch.

Wie die Cronenberger Woche in ihrer Ausgabe vom 07. Juli schreibt, hat die Bezirksvertretung Cronenberg in der vergangenen Woche mehrheitlich gegen die Seilbahnpläne gestimmt. Acht Bezirksvertreter stimmten dagegen, vier dafür. Bei den Stimmen für die Seilbahn wurde auch die Einschränkung genannt, dass man gegen die geplante Ausdünnung im Busnetz sei. Das gleiche Argument nennen laut der Wuppertaler Rundschau (www.wuppertaler-rundschau.de, 04. Juli 2017) auch die Wuppertaler Grünen.

Im kommenden Jahr 2018 verkehrt der Uni-Einsatzverkehr laut Fahrplan an 141 Tagen. Rechnet man alle Fahrten aller Linien zusammen, entspricht das rund 54.000 Kilometern. Damit spielt der Uni-Einsatzverkehr in der Berechnung der Einsparung für die Seilbahn eine untergeordnete Rolle. Allein die angepasste Linienführung der CE-Busse mit der Seilbahn würde mehr als doppelt so viele Buskilometer einsparen als der komplette Uni-Einsatzverkehr.

Gesamte Fahrstrecke pro Jahr im Jahr 2018 in Kilometern

Die Wuppertaler Stadtwerke WSW nennen in ihrem Geschäftsbericht indirekt Kosten von 4,20 € pro Buskilometer. Wendet man diese Zahl auf den Uni-Einsatzverkehr an, errechnen sich Kosten von rund 225.000 € pro Jahr. Für die Seilbahn nennen die WSW wiederum Betriebskosten von 1,6 Millionen Euro pro Jahr. Unabhängig davon, dass dieser Wert durch Seilbahnfreies Wuppertal massiv angezweifelt wird, kann die Einstellung des Uni-Einsatzverkehrs keinesfalls die Betriebskosten der Seilbahn ausgleichen.

Deshalb gilt: Wer der Seilbahn zustimmt, stimmt auch für Buskürzungen.

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Wuppertal: Seilbahn-Grundsatzbeschluss ohne Grundsatzbeschluss

Entscheidung zum Planfeststellungsverfahren wird auf die lange Bank geschoben

Der Rat der Stadt Wuppertal wird am kommenden Montag zum widerholten Male den Einstieg ins Planfeststellungsverfahren verschieben. Trotz positiver Meldungen sowohl von Oberbürgermeister Andreas Mucke als auch den Wuppertaler Stadtwerken gab es viel Kritik an dem Projekt und den bisher vorgelegten Planungen, so dass die Große Kooperation aus SPD und CDU im Wuppertaler Stadtrat keine Möglichkeit sieht, schon jetzt ins Planfeststellungsverfahren einzutreten und damit das Heft des Handelns aus der Hand zu geben. Stattdessen sollen die Wuppertaler Stadtwerke Risiken rund um die Talstation finanziell und planerisch bewerten. Allen Beteiligten ist klar, dass gemeinsame Projekte mit der Deutschen Bahn ein besonderes Augenmerk verdienen. Das gilt vor allem, wenn eine Seilbahnstation über einem Hauptbahnhof gebaut werden und die Gründung von Betonpfeilern für Station und tonnenschwerer Seilabspannung zwischen den Gleisen bei gleichzeitigem Bahnbetrieb stattfinden soll.

Erst wenn diese Projektrisiken bewertet wurden, wird sich der Wuppertaler Stadtrat mit der Seilbahn beschäftigen. Bis dahin ruht das Projekt. Von einem Einstieg ins Planfeststellungsverfahren kann daher keine Rede sein.

Mittlerweile sprechen sich auch weitere Gruppen komplett gegen das Seilbahnprojekt aus. Die Bezirksvertretung Cronenbergs lehnt mit großer Mehrheit das Projekt ab und befürchtet eine massive Verschlechterung des ÖPNV-Angebotes, da die Wuppertaler Stadtwerke umfangreiche Buskürzungen bei Realisierung der Seilbahn angekündigt haben.

 

Anhang zur historischen Entwicklung:

Im Mai 2015 gingen die Wuppertaler Stadtwerke mit einer Vorstudie zur technischen Machbarkeit an die Öffentlichkeit und postulierten das Seilbahnprojekt als technisch und wirtschaftlich machbar. An dieser Sichtweise wurde schnell Kritik laut, so dass weitere Planungen notwendig schienen, bevor ein Planfeststellungsverfahren angestoßen wird.

Am 7. März 2016 beschloss der Stadtrat die vordringliche finanzielle und rechtliche Bewertung des Seilbahnprojektes, was vom Projektträger Wuppertaler Stadtwerke durchzuführen sei. Im Zuge dieser Planungen wurde eine Bürgerbeteiligung mit 47 Bürgerinnen und Bürgern im September 2016 durchgeführt. Deren Ergebnis war, dass die vorgelegten Zahlen und Pläne nicht für eine endgültige Entscheidung ausreichen würden. Ursprünglich sollte der Stadtrat im November 2016 in einem Grundsatzbeschluss über den Start des Planfeststellungsverfahrens entscheiden, was auf Dezember verschoben wurde, da noch nicht alle Gutachten vorlagen.

Im Dezember 2016 lag nur eine rechtliche Erläuterung zum Verfahren mit den anzuwendenden Gesetzen und Verordnungen vor. Ein Gutachten mit Bewertung der Risiken und Chancen im Planfeststellungsverfahren wurde von der Stadt bis heute nicht veröffentlicht. In der Ratssitzung am 20. Februar 2017 wurde kein Grundsatzbeschluss getroffen, weil Anfang 2017 Gutachten veröffentlicht wurden, in denen die Investitionskostenschätzung um 62% von 51 Millionen auf 82,7 Millionen EUR angehoben wurden. Die für September 2016 angekündigte Standardisierte Bewertung lag auch im Februar 2017 nicht vor.

Eine Nutzen-Kosten-Untersuchung, die angelehnt an ein veraltetes Verfahren der Standardisierten Bewertung erstellt wurde, konnte am 3. April 2017 in einer spontanen Pressekonferenz vorgestellt werden, nachdem Tage zuvor eine Pro Seilbahn Gruppierung aus Ratsmitgliedern und Bezirksbürgermeistern vorbei an allen demokratischen Gremien die unveröffentlichte Beschlussvorlage mit allen Gutachten auf Ihrer Internetseite zum Download bereitgestellt hat („Seilbahn Leaks“). Eine Grundsatzentscheidung und damit der Einstieg ins Planfeststellungsverfahren wurde für den 15. Mai 2017 Anfang April vom Oberbürgermeister angekündigt. Auch der Mai-Termin war nicht zu halten, da sowohl grundlegende sachliche Mängel an den Eingangsdaten zur Nutzen-Kosten-Untersuchung als auch nicht bewertbare Risiken insbesondere zur Talstation bekannt wurden. Eine Verschiebung auf den 10. Juli wurde vereinbart.

Diese Woche beschlossen die Große Kooperation aus SPD und CDU, dass auch in der kommenden Ratssitzung am 10. Juli 2017 kein Grundsatzbeschluss zum Einstieg ins Planfeststellungsverfahren fallen soll, sondern zuerst die Risiken um die Talstation monetarisiert werden müssen. Hierzu sollen zuerst die Kosten zum Erwerb des Talstation- Gebäudes – dieses soll im Besitz der Deutschen Bahn sein – ermittelt werden. Erst wenn diese Kosten bekannt sind, kann über ein weiteres Vorgehen entschieden werden. Von einem Einstieg ins Planfeststellungsverfahrens kann somit im Juli 2017 keine Rede sein.

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Keine neuen Seilbahnen in Karlsruhe und Dresden

In der vergangenen Woche gab es Meldungen über das Ende von Seilbahnideen in zwei deutschen Städten – mit interessanten Begründungen.

Karlsruhe: Verkehrsbetriebe der Stadt halten Seilbahn für „nicht zumutbar“

In Karlsruhe gibt es verschiedene Überlegungen für die Erneuerung der Turmbergbahn, einer Standseilbahn aus dem Jahre 1888. Eine der vorgeschlagenen Varianten war eine Seilbahn. In einem Artikel der Internetseite ka-news.de vom 22. Juni 2017 heißt es:

Komplett ausgeschlossen wurde die Variante „Seilbahn“ – da technisch, finanziell und mit Rücksicht auf die Anwohner nicht realisierbar.

Dresden: „Zu hohe Risiken, dass Seilbahnprojekt scheitert“

In der Dresden, der Landeshauptstadt von Sachsen, gibt es Bestrebungen, den fast 50 Jahre alten Fernsehturm wieder für Besucher zu öffnen. Auch hier wurde vorgeschlagen, eine Seilbahn zum Fernsehturm zu bauen. Eine Machbarkeitsstudie vergleicht alle vorgeschlagenen Varianten. Laut Sachsen-Fernsehen (22. Juni 2017) werden in der Studie beide Varianten, die eine Seilbahnen beinhalten, als nicht realisierbar bezeichnet. Weiter heißt es im Artikel auf der Website des Sachsen-Fernsehens:

Sowohl die Seilbahn, als auch eine Bebauung über die derzeitigen Fläche hinaus, würden gegen bestehende umweltrechtliche Belange verstoßen und wären nicht genehmigungsfähig. Bei der Seilbahn kommt das Problem hinzu, dass immer private Grundstücke am Hang direkt betroffen wären. Die Risiken, dass ein Vorhaben dieser Art an den rechtlichen Rahmenbedingungen scheitert, wird als so hoch eingeschätzt, dass diese Varianten laut der Studie nicht weiter verfolgt werden sollten.

Fehlerkorrektur vom 31. Juni 2017: Die Turmbergbahn fährt in Karlsruhe, nicht, wie zunächst Beschrieben in Konstanz.

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Viel Kritik in Leserbriefen

Seit der Veröffentlichung der Nutzen-Kosten-Untersuchung zusammen mit einem Beschlussvorschlag zur Seilbahn Anfang April findet man in der lokalen Presse größtenteils kritische Leserbriefe zum Thema Seilbahn. Wir haben nachfolgend Zitate aus Leserbriefen aus den vergangenen zwei Monaten zusammengestellt.

„Zahlen sind erstunken und erlogen“ – mit diesen drastischen Worten wurde offensichtlich anlässlich der Mitgliederversammlung der „Seilbahngegner“ auf die Faktenlage zu den Planungen einer Seilbahn in Wuppertal hingewiesen. Als Bürgerin und Steuerzahlerin erwarte ich, dass Pro und Contra eines solchen Projektes von den Ratsmitgliedern im Vorfeld einer solchen Entscheidung umfassend abgewogen werden. Wenn ich mir jedoch die Website „Seilbahn 2025“ ansehe, für die die Stadt Wuppertal mitverantwortlich ist, wird jedoch subtil ein rosiges Bild von diesem Vorhaben gezeichnet.

Beate Wollenweber, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 05.04.2017

Wo ist denn die Flexibilität der geplanten Seilbahn mit ihren lächerlichen drei Haltestellen? Wacht aus eurer Tourismusromantik auf: Es geht einzig um „Kostenoptimierung zu Lasten der Bürger.

Karsten Huhn, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 19.04.2017

Der Stadtrat sollte sich bei einer Entscheidung (…) vor Augen halten, dass die WSW kein wohltätiger Verein sind und knallhart unternehmerisch rechnen und demnach Profit einfahren wollen. (…) Der noch fällige Eigenanteil von läppischen 15 Prozent hat sich für die WSW durch Buslinien, welche anschließend ausgedünnt, Taktzeiten verlängert oder sogar fortfallen, zum Nachteil der dort wohnenden Bürger in wenigen Jahren amortisiert und schwemmt danach Geld in die Kasse der WSW mit finanzieller Hilfe des Landes.
Ich hoffe nur, dass unser Stadtrat auf diese Profitrechnung der WSW nicht hereinfällt, unter dem Deckmantel „Seilbahn für Wuppertal“ und gegen die Seilbahn stimmt.

Reinhard Gervers, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 19.04.2017

Wir brauchen keine Seilbahn in Wuppertal. Was wir wohl brauchen, sind Straßen, die in Ordnung sind, ebenso Brücken sowie Treppen, die nicht marode sind und einen ÖPNV, der nicht weiter ausgedünnt wird und nur bis Beyenburg-Mitte fährt.

Bardo Reinke, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung 19.04.2017

Eine Seilbahn braucht Wuppertal nicht, sie ist völlig unnötig.

Ute Schölle, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 03.05.2017

So haben insbesondere die Cronenberger das Vergnügen, statt bequemer und schneller Direktverbindungen in die City künftig am Schulzentrum Süd umzusteigen und bei Wind und Wetter auf die nächste Seilbahn warten zu dürfen. Wer kann, wird daher demnächst mit dem PKW in die City fahren oder sich von vornherein nach Solingen oder Remscheid orientieren.

Jürgen Zischke, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 03.05.2017

Im Beratungsbedarf der Ratsfraktionen zur Seilbahn geht es nur noch darum, wie ein gescheitertes Projekt gegen jede Vernunft doch noch durchzusetzen ist.

Detlef Hinz, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 03.05.2017

Im Gutachten wird auch die Linie 623 aufgeführt, deren Takt zwischen Hauptbahnhof und Villa Media auf 30 Minuten verschlechtert werden soll. Die Linie hat aber für die Seilbahn keinerlei Bedeutung und gehört nicht in die Bewertung.
In der Vorlage für den Stadtrat ist ein Reisezeitvergleich der Seilbahn mit verschiedenen Buslinien aufgeführt, der jedoch am Hauptbahnhof endet. Dass aber Fahrgäste die Innenstadt oder Stadtteile darüber hinaus erreichen wollen und deshalb umsteigen müssen, wird nicht erwähnt, ist aber eine signifikante Reisezeitverlängerung.

Bruno Wortmann, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 06.05.2017

Ich wohne übrigens nicht im Bereich der geplanten Seilbahn und bin dennoch dagegen, da ich von deren Nutzen für die Allgemeinheit nicht überzeugt bin.

Frank Erlenkötter, Leserbrief in der Wuppertaler Rundschau, 10.05.2017

Enteignungen von Flächen, Grundstücksentwertungen und Lärmbelästigung, Baumfällungen, um nur einiges zu nennen – da erscheint mir die Seilbahn wie jetzt geplant zum Nachteil unserer Bürger, also selbst, wenn sie gar nichts kostet.

Eva Held, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 15.05.2017

Warum streitet man sich um eine Seilbahn, obwohl es viele Probleme gibt, für die kein Geld zur Verfügung steht? Kitas, marode Straßen, Schulsanierungen, ekelerregende oder geschlossene öffentliche Toiletten sowie nicht einmal eine Behindertentoilette in einer 350.000-Einwohner-Stadt.

Hans Mockrowski, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 20.05.2017

Eine Seilbahn in der Elberfelder Südstadt ist aus folgenden Gründen nicht erforderlich: Für den Bau besteht nur ein sehr geringes öffentliches Interesse. Die Südstadt ist mit dem öffentlichen Nahverkehr gut versorgt. Eine durch Kosteneinsparung beabsichtigte Einschränkung des Nahverkehrs würde für die Anlieger der Wohnstraßen große Nachteile bringen.

Hans-Ulrich Groß, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 22.05.2017

Aus meiner Sicht ist eine Seilbahn für die Elberfelder Südstadt für niemand von Nutzen. Die Studenten laufen jetzt in fünf Minuten vom Hauptbahnhof zur Bushaltestelle an der Blücherbrücke, um wenige Minuten später mitten im Unigelände anzukommen. Mit der Seilbahn geht es nicht schneller. Sowie die Studenten eine Veranstaltung am Campus Freudenberg haben, können sie nur mit dem Bus dorthin kommen. Der würde in Zukunft im Gegensatz zu jetzt nur selten fahren, da der Busfahrplan ja ausgedünnt wäre zugunsten der Seilbahn.

Monika Brockhaus, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 22.05.2017

Ein in den öffentlichen Nahverkehr integriertes Verkehrsmittel wie die geplante Seilbahn muss von 5 Uhr früh bis 0 Uhr nachts zuverlässig funktionieren. Diese Notwendigkeit ist für eine Seilbahn jedoch niemals gegeben. Stillstände sind vorprogrammiert (…).

Berthold Scherber, Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung, 22.05.2017

Mir fehlt eine Aussage der Stadtwerke zum Betrieb bei schlechtem Wetter. Laut einigen Seilbahnbetreibern im Gebirge ist eine Einschränkung der Geschwindigkeit ab Windstärke 6 gegeben.
Eine Einstellung des Betriebes sollte ab Windstärke 8 und bei Gewitter erfolgen – so soll eine Vorschrift in vielen Ländern Europas bestehen.

Klaus-Jürgen-Werner, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 24.05.2017

Die Seilbahn betrifft mich nicht, denn ich wohne im schönen Wuppertaler Osten. Aber Verschwendung von Steuergeldern, die betrifft uns alle.

Birte Berg, Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau, 24.05.2017

Weiterhin finden Sie neben Leserbriefen auch eine Sammlung zahlreicher Artikel zum Thema Seilbahn in unserem Pressespiegel.

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Kürzungen im Busnetz mit der Seilbahn

Die Seilbahn soll sich durch Ausdünnung im Angebot des im Wuppertaler Busverkehrs finanzieren. Zusammen mit der standardisierten Bewertung wurde nun auch eine konkrete Auflistung der Auswirkungen auf den Busfahrplan mit der Seilbahn veröffentlicht.

Mit der Seilbahn würden das Busangebot in der Südstadt weitab der Seilbahn um rund 50 Prozent gekürzt, teilweise weitab von den Seilbahnstationen. Die Seilbahn hätte aber auch Auswirkungen auf den Busverkehr außerhalb der Elberfelder Südstadt. Lesen Sie nachfolgend einige Beispiele für die Kürzungen:

Hauptbahnhof – Campus Freudenberg, Angebotskürzung um 80 %
Der Campus Freudenberg wird zum morgendlichen Vorlesungsbeginn neun mal pro Stunde vom Hauptbahnhof angefahren (sechs mal mit dem Einsatzbus und drei mal mit der Linie 603). Mit der Seilbahn würden zwei Busse pro Stunde hier halten (zwei mal die Linie 603).

Einmal pro Stunde würde zusätzlich der Campbus den Campus Freudenberg. Als Verbindung vom Campus Grifflenberg (Haltestelle Universität) wäre diese Linie unattraktiv für Personen, die vom Hauptbahnhof abfahren (Umsteigezwang und weiter Fußweg von der Mensa zum Uni-Haupteingang.

Hauptbahnhof – Im Johannistal, Angebotskürzung um 66 %
Aktuell gibt es sechs Busse pro Stunde und Richtung, die im Bereich Johannisberg / Fuhlrottstraße halten. Mit der Seilbahn wären es zwei Busse pro Stunde.

Hauptbahnhof – Cronenberg Mitte, Angebotskürzung der Direktverbinugen um 80 % 
Aktuell gibt es aus der Mitte Cronenbergs neun direkte Verbindungen pro Stunde in der Hauptverkehrszeit zum Wuppertaler Hauptbahnhof. Mit der Seilbahn wären es zwei.

Sechs weitere Busse würden am Schulzentrum Süd enden (Verlängerung der Reisezeit durch den Umsteigezwang in die Seilbahn).

Die Auswirkungen auf die einzelnen Buslinien im Detail

Buslinie CE 64: Wuppertal Hauptbahnhof – Cronenberg – Solingen

  • Die Buslinie würde an der Bergstation Küllenhahn enden und nicht mehr bis zum Hauptbahnhof fahren
  • Taktausdünnung in der Hauptverkehrszeit um 33 % in der Hauptverkehrszeit (3 mal pro Stunde auf 2 mal pro Stunde)

CE 65: Dönberg – Uellendahl – Wuppertal Hauptbahnhof – Cronenberg 

  • Die Buslinie würde an der Bergstation Küllenhahn enden und nicht mehr bis zum Hauptbahnhof bzw. in den Bereich Uellendahl / Dönberg fahren
  • Taktausdünnung in der Hauptverkehrszeit um 33 % in der Hauptverkehrszeit (3 mal pro Stunde auf 2 mal pro Stunde)

603: Katernberg (am Eckbusch) – Hauptbahnhof – Freudenberg

  • Taktausdünnung in der Hauptverkehrszeit um 33 % in der Hauptverkehrszeit (3 mal pro Stunde auf 2 mal pro Stunde) auf der gesamten Linie

613: Katernberg (am Eckbusch) – Haupbahnhof – Küllenhahn (Schulzentrum Süd)

  • Taktausdünnung in der Hauptverkehrszeit um 33 % in der Hauptverkehrszeit (3 mal pro Stunde auf 2 mal pro Stunde) zwischen Hauptbahnhof und Küllenhahn

615:  Hauptbahnhof – Universität- Cronenfeld – Remscheid

  • Schleife zum Schulzentrum Süd (Seilbahnstation)
  • Schleife über den Mastweg
  • Taktausdünnung um Bereich Hauptbahnhof – Schulzentrum Süd um 33 % in der Hauptverkehrszeit (3 mal pro Stunde auf zweimal pro Stunde)
  • Taktverdichtung ab Schulzentrum Süd Richtung Remscheid (4 mal pro Stunde)

623: Abschnitt Hauptbahnhof – Arrenberg

  • Taktausdünnung in der Hauptverkehrszeit um 33 % in der Hauptverkehrszeit (3 mal pro Stunde auf 2 mal pro Stunde)

625: Dönberg – Uellendahl – Hauptbahnhof – Cronenberg

  • Schleife über Schulzentrum Süd
  • Taktausdünnung in der Hauptverkehrszeit um 33 % in der Hauptverkehrszeit (3 mal pro Stunde auf 2 mal pro Stunde) im Abschnitt Dönberg – Schulzentrum Süd
  • Taktverdichtung ab Schulzentrum Süd Richtung Cronenberg (4 mal pro Stunde)

635: Hatzfeld – Uellendahl – Hauptbahnhof – Küllenhahn – Mastweg

  • Linie endet am Schulzentrum Süd (vom Hauptbahnhof kommend)
  • Taktausdünnung in der Hauptverkehrszeit um 33 % in der Hauptverkehrszeit (3 mal pro Stunde auf 2 mal pro Stunde) im Abschnitt Hatzfeld – Schulzentrum Süd

645: Uellendahl – Hauptbahnhof – Universität – Küllenhahn

  • Linie endet am Hauptbahnhof und fährt den Bereich Universität / Küllenhahn nicht mehr an

Uni-Express: Hauptbahnhof – Universität

  • Entfällt komplett

E-Bus: Hauptbahnhof – Universität – Campus Freudenberg

  • Entfällt komplett

Die Einzelnen Informationen in diesen Artikel wurden der Veröffentlichung „Auswirkungen Busverkehr“ der Stadt Wuppertal (Pressemitteilung der Stadt) entnommen, abrufbar auf Wuppertal.de

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Talk in den Arkaden Spezial

Bereits zum zweiten mal geht es beim Talk in den Arkaden um das Thema Seilbahn. Anlass der öffentlichen Diskussion ist die Entscheidung über das Seilbahnprojekt im Rat der Stadt Wuppertal, die für den 15. Mai geplant ist. Der Moderator Markus Kiesel hat neben „Seilbahnfreies Wuppertal“ unter anderem Befürworter des Projekts und Mitarbeiter der Wuppertaler Stadtwerke eingeladen. Darüber hinaus werden die Fraktionen im Rat der Stadt Wuppertal vertreten sein. Auch das Publikum wird die Möglichkeit bekommen, sich zu beteiligen. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und freuen uns auf eine spannende Diskussion.

Termin:

Donnerstag, den 04. Mai 2017

18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

City Arkaden Wuppertal

Erdgeschoss 1, gegenüber der Buchhandlung

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Bürgerstimmen und Leserbriefe

Auch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gab es zahlreiche kritische Leserbriefe zur Seilbahn in der lokalen Presse. Lesen Sie nachfolgend eine Auswahl von Zitaten aus Leserbriefen. 

Eine Bundes- oder Landesgartenschau nach Wuppertal zu holen, halte ich für eine großartige Idee. Das einzige Fragezeichen, das aus meiner Sicht zu setzen wäre, steht hinter der finanziellen Machbarkeit für die „arme“ Stadt. Da sich diese aber mit dem aberwitzigen Plan einer Seilbahn beschäftigt, gäbe es – leiße man diesen Plan endlich fallen – sicher genug Spielraum zur Finanzierung dieser oben genannten Idee.

Barbara Decker; Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung; 30. Januar 2017

Nur die Anwohner von Küllenhahn können evtl. dafür stimmen. Alle anderen Wuppertaler von Beyenburg bis Vohwinkel und auch Touristen haben wohl keinen Bock über Dächer nach Küllenhahn zu schweben, wo es keine Bundesgartenschau wie in Koblenz gibt.

Reinhard Gerves; Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung; 30. Januar 2017

Wuppertal braucht keine Seilbahn. Ist das ganze denn rentabel? Nun will man es schon mit 90 Millionen Euro hinbekommen, wenn es denn nicht wieder überschritten wird.

Bardo Reinke; Leserbrief aus der Westdeutschen Zeitung; 30. Januar 2017

Eine Großstadt wie Wuppertal braucht eine sichere Verbindung auf der Hauptverkehrsstrecke – und zwar neben unserer Schwebebahn. (…) Um diese Linie zu finanzieren, sollte man auf die geplante Seilbahn und deren kaum kalkulierbare Betriebskosten verzichten und das eingesparte Geld in diese Buslinie investieren.

Monika Höhborn; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 15. Februar 2017

Wer eine Seilbahnfahrt unternimmt, möchte auch ein interessantes Ziel erreichen. (…) Sinnvoll für Wuppertal wäre eine moderne, saubere Busflotte – und mehr Einsätze in den Stoßzeiten.

Rita Hasselbeck; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 18. Februar 2017

Es gibt nichts umsonst. Wer für die Seilbahn ist, muss dazu sagen, was dadurch nicht mehr geht. (…) Und jetzt will man zig Millionen für ein weiteres Leuchtturmprojekt ausgeben. Auf dass es in den Stadtteilen noch finsterer wird, denen das Geld fehlt – zum Beispiel in geschlossenen Schwimmbädern und Jugendeinrichtungen.
Für Kinder und Jugendliche muss die Stadt attraktiv sein, dann kommen auch neue Familien. Nicht wegen einer Seilbahn.

Jonas Seiler; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 22. Februar 2017

Wuppertals Bürger sind verunsichert, denn die Kosten steigen schon jetzt in der Entwicklungsphase auf 75 Millionen. Das ist garantiert nicht das Ende der Fahnenstange. Bei Fertigstellung des Projekts könnte es sogar das Doppelte sein.
Weil der Sinn und die Notwendigkeit eine Seilbahn ohnehin höchst fragwürdig sind, sollte man bei dieser wichtigen Entscheidung den Bürger nicht außen vor lassen.

Siegrfried Wächter; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 22. März 2017

Vor der Entscheidung „Seilbahn – Ja oder Nein?“ hätte man über die Situation des öffentlichen Nahverkehrs beraten sollen. Zum Beispiel: Wie wird der derzeitige öffentliche Personen-Nahverkehr in Wuppertal beurteilt? Wo gibt es Lücken? Wo gibt es sinnvolle Verbesserungen? Sollte man über ein neues System des öffentlichen Nahverkehrs diskutieren? Erst danach kann man über das Ja oder Nein eines neuen Verkehrssystems entscheiden. Die Straßenbahn ist einmal aus Kostengründen eingestellt worden. Begründung: Parallelverkehr.

Ernst-UlrichSchumann; Leserbrief aus der Wuppertaler Rundschau; 25. März 2017

Die vollständigen Leserbriefe sowie weitere Zeitungsartikel rund um die Seilbahnplanungen haben wir in unserem Pressespiegel zusammengestellt.

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Die Seilbahn in der Simulation

Die Seilbahnstation an der Universität würde sich an der Mensa befinden. Und damit am äußersten Rand des Campus Grifflenberg. Somit würden sich die Fußwege von Studenten und Mitarbeitern nach der Ankunft mit der Seilbahn im Vergleich zur heutigen Situation deutlich verlängern. Busse halten aktuell direkt am Haupteingang und damit in unmittelbarer Nähe zu den meisten Hörsälen.

Wir haben Videos erstellt, in den die Laufwege mit Seilbahn aufgezeigt werden. Interessant ist der direkte Vergleich mit den aktuellen Busverkehrs am Campus Grifflenberg.

Video 1

Simulation:
Seilbahn Wuppertal Mittelstation und Fußweg zu den Hörsälen

Simuliert wird der Fußweg vom Ausstieg der Mittelstation zu den Hörsälen 1 bis 4 und zum Audimax auf dem Campus Grifflenberg der Universität Wuppertal. Die erste Gondel erreicht die Station um 7:36, wenn ein Fahrgast um 7:30 auf dem neuen Döppersberg die Reise startet. Ein Kreuzchen entspricht einer Gruppe von bis zu 30 Personen.
Die Seilbahnstation, der Standort und die Treppen sind simuliert gemäß den veröffentlichten Plänen.

Video 2

Simulation: Vergleich Seilbahn Wuppertal Mittelstation mit Fußwegen gegenüber Busverkehr

Verglichen wird der Planfall Seilbahn mit dem zurzeit angebotenen Busverkehr in der Südstadt.

Simuliert werden die Fußwege zur Uni-Halle, zum Studentenwohnheim an der Albert-Einstein-Straße, zu den Hörsälen 1 bis 4 und zum Audimax auf dem Campus Grifflenberg sowie der Fußweg zum Campus Freudenberg der Universität Wuppertal. Ein Kreuzchen entspricht einer Gruppe von bis zu 30 Personen.

Die Buslinie mit der Bezeichnung „860“ ist der Einsatzbus, der über den Campus Grifflenberg weiter zum Campus Freudenberg fährt.

Die Seilbahnstation, der Standort und die Treppen sind simuliert gemäß den veröffentlichten Plänen

Der Busverkehr mit der Seilbahn ist simuliert gemäß den im Bürgergutachten vorgestellten Plänen

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Rittner Seilbahn öffnet nach 34 Tagen Revision

Jedes Jahr wird die Rittner Seilbahn zwei mal pro Jahr aufgrund von Wartungs- und Revisionsarbeiten stillgelegt. In diesem Frühjahr wurde an der Anlage knapp fünf Wochen bzw. an 34 Tagen an der Anlage gearbeitet. Ab heute ist die Seilbahn wieder im Betrieb.

Die Rittner Seilbahn ist eine der wenigen Anlagen, die vollständig in ein ÖPNV-Netz eingebunden sind. Unter anderem informieren lokale Zeitungen über geplante Stillstände der Anlage. Wie bereits in vergangenen Blogartikeln berichtet, steht die Rittner Seilbahn zweimal im Jahr aufgrund von Wartungs- und Revisionsarbeiten für mindestens jeweils zwei Wochen still. Die letzte Revisionspause erfolgte im November 2016.

Die Rittner Seilbahn ist eine Dreiseilumlaufbahn, also die Bauart, die auch in Wuppertal vorgeschlagen wurde.

Rittner Seilbahn in Bozen: 45 Tage Revisionsarbeiten in den vergangenen 12 Monaten

Alle paar Jahre stehen längere Revisionsarbeiten (vier Wochen oder länger) an. Dann wird direkt an den Seilen gearbeitet. Unter anderem müssen die Tragseile verschoben werden, damit sie sich gleichmäßig abnutzen.

Im Gegensatz zu vier bis sechs Wochen Anlagenstillstand im Jahr aufgrund von Wartungs- und Revisionsarbeiten geht man in der Vorstudie zur technischen Machbarkeit für die Seilbahn in Wuppertal von sechs bis zehn Tagen pro Jahr aus. In der standardisierten Bewertung, die am vergangenen Montag von der Stadt Wuppertal veröffentlicht wurde, werden gar keine geplanten Stillstände berücksichtigt.

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